Die meisten der ca. 300 Besucher im Parkstadion hatten am 13.Spieltag mit einem klaren Sieg unserer Truppe gegen den Vorletzten der Liga gerechnet, zumal das Team zuletzt als starke Einheit aufgetreten war. Doch von Anfang an fanden unsere Jungs auf dem schwer zu bespielenden Rasen meist keine Bindung zueinander. Auch vom Spieltempo, das die Mannschaft bisher ausgezeichnet hatte, war in der ersten Stunde nichts zu sehen, so dass die Gäste in Ruhe ihre gut organisierte Abwehrformation aufbauen konnten, durch die nur sehr selten ein Durchdringen gelang. So erstmals kurz vor der Pause, als es zweimal hintereinander endlich nach schneller Kombination gefährlich wurde vor dem Gäste-Tor. Zuvor hatte Dudenhofen auch nur zwei Halb-Chancen, so dass das 0:0 zur Pause der Tristesse des Spiels bis dahin entsprach. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie keineswegs besser, doch es ergaben sich hüben wie drüben mehr Strafraumszenen mit Torgelegenheiten hauptsächlich durch Freistöße und Eckbälle. In der 50.Minute vereitelte Keeper Migliara, der eine tadellose Leistung bot, mit tollem Reflex ein Freistoß-Tor für die Gelben aus Dudenhofen. Auch unsere Rot-Weißen ließen 2 gute Gelegenheiten nach Freistößen aus. In den letzten Minuten wollte unser Team mit letztem Krafteinsatz den Sieg noch erzwingen, wurde hierbei aber fast noch aus gekontert. Einmal konnte Artur Mielczarek in letzter Not retten und wenig später lenkte der beste Dieffler, Francesco Migliara, mit sensationellem „Panthersprung“ den Ball noch um den Pfosten und hielt so das 0:0 fest. Fazit: Man kann eher von einem Punktgewinn sprechen gegen die Gäste aus einem Vorort von Speyer, die alles andere als ein Abstiegskandidat auftraten. Das Remis entsprach dennoch dem Spielverlauf einer nicht Oberliga-tauglichen Partie. Es war für die meisten das 5. Spiel incl. Pokal innerhalb 15 Tagen, wegen des Verletzung bedingt ausgedünnten Kaders ohne notwendige Erholung, was so manches erklärt. Viele unserer Spieler wirkten auslaugt, werden sich bis zum nächsten Spiel wieder regenerieren können und sicher mit frischem Mut in Salmrohr zu Werke gehen. (GüB)

Kommentare sind geschlossen.